Sport, Freizeit und Wohnmobile

Sport, Freizeit und Wohnmobile Stadtrat beschließt einstimmig die Umgestaltung des Sportplatzes Eichenallee

Lage. Im November 2016 beschloss
der Stadtrat einstimmig,
dass Lage drei Kunstrasenplätze
für jeweils 450.000 bis 500.000 Euro
erhalten soll. In derselben Ratssitzung
wurden die Standorte und
der Zeitplan für zwei Kunstrasenplätze
festgelegt. Demnach soll im
laufenden Jahr 2017 auf dem Gelände
des jetzigen Tennenplatzes
im Schul‐ und Sportzentrum Werreanger
der erste Plastikrasenplatz
errichtet werden. Im Jahr
2018 soll auf dem Gelände des
Sportplatzes Müssen der zweite
Platz gebaut werden.
In den Folgejahren soll noch ein
weiterer Kunstrasenplatz errichtet
werden. Die Festlegung des
Standortes soll in enger Abstimmung
mit dem Stadtsportverband
und den darin vertretenen Fußball
spielenden Vereinen erfolgen.
Der im Rahmen dieses Sportstättennutzungskonzeptes
vom
Stadtrat gefasste Grundsatzbeschluss
zur Errichtung von Kunst ‐
rasenplätzen beinhaltete auch,
dass der Sportplatz Eichenallee
nur dann aufgegeben und einer
neuen Nutzung zugeführt wird,
wenn hierfür ein Nutzungskonzept
vorliegt. Dieses von den
Fachgremien der Stadt vorbereitete
Konzept wurde auf der
jüngs ten Ratssitzung am Donnerstag,
13. Juli 2017, einstimmig
beschlossen. Bei der Erläuterung
der vorgesehenen Nutzung des
„abgängigen“ Sportplatzes Eichenallee
verdeutlichte Beigeordneter
Thorsten Paulussen,
dass mit der Umsetzung des Konzeptes
wirklich erst dann begonnen
werde, wenn zwei Kunstrasenplätze
tatsächlich realisiert
worden seien. Diese zeitliche Reihenfolge
insbesondere deshalb,
um sicherzustellen, dass der
Spiel‐ und Trainingsbetrieb der Lagenser
Fußball spielenden Vereine
gewährleistet werde.
Der alte Sportplatz an der Eichenallee
soll zu einer multifunktionalen
Sport‐ und Freizeitstätte umgestaltet
werden. Da der vorhandene
60 mal 105 Meter große Tennenplatz
(Ascheplatz) mit der ihn
umgebenden Aschelaufbahn sanierungsbedürftig
und nicht
mehr zeitgemäß ist, wurde ein
Entwurf erarbeitet, welcher
weiterhin die Nutzung der Fläche
sowohl für den Vereins‐ und
Schulsport als auch für die private
Freizeit ermöglicht. Hierbei soll
das Angebot vielfältig und generationenübergreifend
ausgerichtet
werden.
Das Gestaltungskonzept sieht eine
Zweiteilung des Platzes vor.
Mittig gelegen führt ein Fußweg
(mit Baumallee) von der Eichenallee
direkt auf den Haupteingang
der Turnhalle zu, wodurch das his ‐
torische Gebäude städtebaulich
betont wird. Nördlich dieses Fußweges
in Richtung Eisenbahnstrecke
werden die Sport‐ und
Spielanlagen und somit die lärmintensiveren
Nutzungen geplant.
Vorgesehen sind hier u.a. ein
Kunst rasen‐Fußball‐Klein spiel ‐
feld (35 mal 55 Meter), ein Basketballfeld
(16 mal 28 Meter), Sportanlagen
für Leichtathletik, eine
Boulebahn und eine multifunktionale
Spiel‐ und Sportfläche.
Unter Einbeziehung der Kurzstreckenlaufbahn
wird eine Rundlaufmöglichkeit
um das gesamte
Gelände mit Längenmarkierung
vorgesehen.
Die parallel zur Bahnstrecke verlaufende
Fußwegverbindung von
der Eichenallee zur Altentagesstätte
bleibt weiterhin bestehen
und wird neu hergerichtet. Die
vorhandenen Bäume werden erhalten
und durch weitere Pflanzungen
ergänzt. Die Sportflächen
werden vollständig eingegrünt.
Im südlichen Bereich wird ein
Parkplatz vorgesehen, der mit einer
wassergebundenen Decke
versehen werden soll. Umgeben
wird dieser Bereich von einer gestaltete
Grünfläche, die mit Spielgeräten
und Sitzgelegenheiten
ausgestattet, auch als Spielplatz
und zum Verweilen dient.
Der bestehende Parkplatz südlich
der Sporthalle am Jahnplatz wird
als Wohnmobilstellplatz umfunktioniert.
Die Straße „Jahnplatz“
bleibt als Zufahrtsstraße erhalten
und wird ausgebaut.

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