Neues vom Altern

Neues vom Altern Kabarettabend mit Johannes Flöck

Lage. „Wenn Happy und Birthday getrennte Wege gehen“ heißt das Programm, mit dem der Kabarettist Johannes Flöck am Freitag (20. Oktober) zu Gast im Ziegeleimuseum ist. Mit einer gehörigen Portion Selbstironie und Pragmatismus erzählt Johannes Flöck Geschichten, die aus dem Leben gegriffen und gerade deshalb so unterhaltsam sind. Sein Blick gilt den altersbedingten Veränderungen, denen der Kabarettist vor allem mit Galgenhumor begegnet: „Auch wenn Happy und Birthday getrennte Wege gehen - so jung kommen wir nicht mehr zusammen.“
Karten sind für 18 Euro an allen bekannten Vorverkaufsstellen und im Museum erhältlich. Einlass ist ab 19.30 Uhr, Beginn der Vorstellung ist um 20 Uhr.

Dein Obst - dein Saft

Dein Obst - dein Saft „Lippischer Herbst“ am 29. Oktober: Das MoMa-Saftmobil kommt nach Lage

Lage. „Schlendern, schlickern und was süppeln.“ Unter diesem Motto wurde in Lage vor einem Jahr erstmals der „Lippische Herbst“ gefeiert, eine Sonntagsveranstaltung mit musikalischem Bühnenprogramm, kulinarischen Marktständen und einem verkaufsoffenen Sonntag als Ersatz für den Martini-Markt (bis ins Jahr 2015 das traditionelle Cityvergnügen im herbstlichen Lage).
In der Wahrnehmung des Lagenser Stadtmarketings war der „Lippische Herbst“ so erfolgreich, dass man ihn wiederholen muss. Eine ausführliche Programmvorschau folgt in der nächsten Pos­-
tillon-Ausgabe am 25. Oktober 2017. Zum „Lippischen Herbst“ am 29. Oktober kommt die mobile MostManufaktur (das MoMa-Saftmobil) nach Lage. Da man sich für dieses Angebot nach Möglichkeit anmelden soll, schon an dieser Stelle auf Bitte des Stadtmarketings einige Hinweise:
Am Sonntag, 29. Oktober, haben die Bürger und Gäste des Tages die Möglichkeit, ihre eigenen Äpfel und Birnen nach gründlicher Wäsche vor Ort direkt zu Saft pressen zu lassen. Es wird kein Zucker zugefügt. Dieses Angebot erfolgt in Zusammenarbeit mit der MostManufaktur, einer mobilen Mosterei, die ihren Stand zwischen der Marktkirche und dem Gemeindehaus aufbauen wird. Das Angebot besteht in der Zeit von 13.00 bis 18.00 Uhr.
Flaschen oder andere Gefäße brauchen nicht mitgebracht zu werden. Der Saft wird heiß bzw. pasteurisiert in einen doppelwandigen Polyethylen-Saftbeutel mit Zapfhahn abgefüllt. Der PE-Beutel kommt dann in die umweltfreundliche und wiederverwendbare MostManufakturbox. Dort ist der Saft ohne Kühlung bis zu 18 Monate haltbar.
Um einen reibungslosen Ablauf am verkaufsoffenen Sonntag gewährleisten zu können und die Zufahrt zu besprechen, wird um Anmeldung mit Angabe der geschätzten Liefermenge gebeten. Ansprechpartnerin ist Frau Doris Wachholz unter 05232 / 601282 oder per mail an d.wachholz@lage.de

Saisonende bei der Feldbahn im Ziegeleimuseum

Saisonende bei der Feldbahn im Ziegeleimuseum

Lage.Hagen. Am kommenden Sonntag fährt die Feldbahn im Ziegeleimuseum letztmalig in diesem Jahr ihre Runden über das Ziegeleigelände und bietet noch einmal die Gelegenheit zum Mitfahren. Jeweils von 11 bis 13 Uhr und 14 bis 16 Uhr können die Museumsgäste noch  einmal bei einer Rundfahrt über das Gelände des Ziegeleimuseums die wunderschöne Aussicht auf das herbstliche Lipperland genießen. Danach verstummt das Tuckern und Rattern auf den Gleisen der Feldbahn für einige Monate bis zum Ostersonntag 2018.
Die aktiven Feldbahner haben in diesem Jahr wieder weit über 1.200 ehrenamtliche Stunden im
Ziegelei-Museum geleistet und freuen sich über einen reibungslosen Ablauf der vergangenen Fahrsaison. Sehr beliebt waren bei den Besuchern die Feldbahnfahrten am Ostersonntag, am Museumsfest, am Apfeltag und am Kartoffelfest, außerdem an den regelmäßigen Fahrtagen von Mai bis September an jedem 1. Sonntag im Monat. Reges Interesse bestand auch an den Sonderfahrten, die gerne von Gruppen oder Vereinen in Anspruch genommen werden.
An den Bau- und Bastelabenden wurde in diesem Jahr mit der Aufarbeitung und Restaurierung der
seit 30 Jahren abgestellten museumseigenen Diema-Diesel-Lok begonnen. Bei weiteren Loks wurden Inspektionen zur Aufrechthaltung der Betriebssicherheit durchgeführt.
Ein Ziel der Feldbahner ist es, auch künftig unwiederbringliche Feldbahn-Exponate vor dem Verfall oder Hochofen zu retten und der Nachwelt im musealen Umfeld zugänglich zu machen und zu erhalten.
Das Ende der Fahrsaison bedeutet jedoch kein Ausruhen oder Winterschlaf für die aktiven Feldbahnfreunde, denn es gibt im Lokschuppen, in der Werkstatt und an den Gleisanlagen reichlich Reparatur- und Wartungsarbeiten auszuführen, die bis zum Frühjahr erledigt sein müssen. Die nächste Fahrsaison beginnt am Ostersonntag, 01. April 2018. Sonderfahrten für Gruppen oder Vereine werden auf Anfrage bei guten Witterungsverhältnissen 2018 gerne weiter stattfinden.

Schadhafter Bühnenvorhang

Schadhafter Bühnenvorhang FWG-Fraktion macht sich große Sorgen um das Image des Schulzentrums

Lage. Die FWG-Fraktion stellt den Antrag, den Bühnenvorhang der Aula des Schulzentrums Werreanger schnellstmöglich zu erneuern.
In der Begründung erläutert FWG-Fraktionsvorsitzende und FWG-Pressesprecherin Angelika Schapeler-Richter: „Die Aula selbst wurde vor Jahren umfassend renoviert und neu ausgestattet. Der Vorhang zur Bühne wurde seinerzeit im alten Zustand belassen und bietet inzwischen ein ausgesprochen schlechtes Imagebild für das Schulzentrum. Er ist ausgefranst und weist stellenweise, für jeden Besucher deutlich sichtbar, bereits größere Schäden auf. Da die Aula des Öfteren auch für öffentliche Veranstaltungen mit auswärtigem Publikum genutzt wird, sollte hier dringend Abhilfe geschaffen werden.“

Hippie-Bus und Aufschwung-Symbol

Hippie-Bus und Aufschwung-Symbol Alleskönner: Stegelmann-Nutzfahrzeugzentrum feiert „70 Jahre Bulli“

Lage. Unter dem Namen Bulli wurde der VW Bus bzw. der VW Transporter nicht nur bekannt, sondern auch zur Legende. War in den Jahren nach 1945 der VW Käfer ein Synonym für den wachsenden privaten Wohlstand und die zunehmende Mobilität, so entwickelte sich auf der gewerblichen Seite der VW Bulli zum Sinnbild für Handel und Gewerbe des sogenannten „Wirtschaftswunders“. In den 1960er und 1970er Jahren wurde der Bulli zudem zum Prototypen des Reisemobils: Junge Leute verreisten im billig gebraucht gekauften Bulli mit Gitarre und Matratze. Geschickte Handwerker bauten den VW Bus zum „Camper“ um. Wer es komfortabler haben wollte, kaufte das Reisemobil fertig ausgebaut.
Ob Bus, Transporter oder Camper - allen gemeinsam ist die Basis, nämlich der Bulli, das legendäre Universaltalent - vielseitig, alltagstauglich, reisefreudig und mittlerweile in der sechsten Generation. Für die einen ist er ein kultiger Kasten, für die anderen ein praktischer Transporter - und wiederum andere sehen in ihm einen Ort der Sehnsucht. Insbesondere die erste Modellreihe T1 verbindet die positive Symbolik des Wirtschaftswunders mit der kulturellen Offenheit und Vielfalt der Hippiebewegung. Deshalb erfreut sich der T1 heute einer allseitigen Wertschätzung.
Vor 70 Jahren sollen ausgemus­terte Käfer-Versuchsfahrgestelle zum werksinternen Warentransport im Volkswagenwerk Wolfsburg eingesetzt worden sein - die Geburtsstunde des Bullis, dessen Serienproduktion 1950 begann, vier Jahre nach Produktionsbeginn des „Brezelkäfers“.
„70 Jahre Bulli“, das nahm das Stegelmann-Nutzfahrzeugzentrum in der Gasstraße zum Anlass, um mit Kunden und Interessierten das his­torische Datum am Samstag, 30. September 2017, zu feiern.
Insgesamt 16 Bulli-Kultfahrzeuge der Modellreihen T1 (Ur-Bulli) bis T6 (aktuelles Modell, seit 2015) konnten im Stegelmann Nutzfahrzeugzentrum besichtigt werden. Wie Verkaufsleiter René Schrader berichtete, hätten Stegelmann-Kunden die Old- und Youngtimer zur Verfügung gestellt, nachdem die Stegelmann-Mitarbeiter sie angesprochen hatten unter Bezug­nahme auf das „70-Jährige“.
Viele Interessierte nahmen die Gelegenheit wahr, sich die Bulli-Ausstellung anzuschauen, in persönlichen Erinnerungen zu schwelgen oder sich auszumalen, wie es wohl gewesen wäre, wenn man schon damals...
Für das leibliche Wohl der Besucher sorgte das Stegelmann-Team mit Bratwurst, alkoholfreien Getränken und frisch gezapftem Bier.