Abschluss mit Führung und Vortrag

Abschluss mit Führung und Vortrag Sonntag, 18. Oktober: Wanderausstellung „Kunst trotz(t) Armut“ endet

Lage.
Für Sonntag (18.10.) laden der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), das Ziegeleimuseum und die Arbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrtsverbände (AGFW) ein zum Abschluss der Sonderausstellung „Kunst trotz(t) Armut“.
Kunst ist ein ideales Medium, um in der Öffentlichkeit auf gesellschaftliche Missstände und soziale Probleme hinzuweisen. Die Ausstellung „Kunst trotz(t) Armut“ tut dies, indem sie Kunstwerke von Menschen mit Armuts- und Wohnungslosigkeitserfahrungen präsentiert neben Arbeiten bekannter Kunstschaffender, die sich in unterschiedlichen Ausdrucksformen mit Armut, Obdachlosigkeit und sozialer Ausgrenzung beschäftigt haben. In Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrtsverbände (AGFW) in Lippe zeigte das Ziegeleimuseum Lage die Ausstellung seit Mitte März.
Ihre Eröffnung am 12. März 2020 war die letzte Veranstaltung im LWL-Ziegeleimuseum vor der Corona-bedingten Schließung. Die Wanderausstellung, die bereits an vielen Orten Deutschlands zu sehen war, endet mit der Präsentation in Lage. Die im Auftrag der Diakonie Deutschlands erstellte Schau wird mit neuen Exponaten unter dem Titel „Kunst trotz(t) Ausgrenzung“ ihre Fortsetzung finden, die eventuell in einigen Jahren auch wieder in Lage zu sehen sein wird.
„Es war uns eine Ehre, diese beeindruckende Ausstellung so lange zeigen zu dürfen“, sagt Museumsleiter Willi Kulke. Am Sonntag um 14 Uhr beginnt die Finissage im Ziegeleimuseum mit einem informativen Programm. Der Kurator der Ausstellung, Andreas Pitz, wird den gesamten Nachmittag anwesend sein und eine Führung zum Thema „Schulden als Armutsfalle“ (14 Uhr) mit einem Input von Sabine Graf (AWO) durchführen. Um 15 Uhr folgt ein Kurzvortrag von Elisabeth Montag (Caritas) zum Thema „Familien in Not“. Nach einem weiteren kurzen Vortrag von Katrin Büker, Vorsitzende der AGFW, über die Arbeit der Freien Wohlfahrtspflege in Lippe, startet Andreas Pitz um 16 Uhr zu einer letzten Führung durch die Ausstellung.
Zum Abschluss sind alle Teilnehmer eingeladen zu einem Glas Sekt oder Orangensaft und gemeinsamen Gesprächen über die Ausstellung. Der Eintritt zum Ausstellungsabschluss ist ab 14 Uhr frei. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, die Besucheranzahl aber Corona-bedingt begrenzt.

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