Gedenkausstellung zum Nazi-Terror im Gymnasium

Gedenkausstellung zum Nazi-Terror im Gymnasium

Lage. Michael Krügermeyer-Kalthoff gefällt die Ausstellung im Foyer des Gymnasiums. „Kurz, knapp und auf den Punkt gebracht“, kommentierte der Schulleiter die Arbeitsergebnisse und lobt die unterschiedlichen Aspekte.
„Allein von dem Thema Eutanasie bekommt man eine Gänsehaut; einige Besucher habe das Thema ins Grübeln versetzt, so Krügermeyer-Kalthoff.
Anlässlich der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz durch die sowjetische Armee vor 75 Jahren hatten die Schülerinnen und Schüler der Q2 um den 27. Januar 2020 herum eine 10-tägige Ausstellung konzipiert und aufgebaut.
Die im Geschichtskurs selbst gewählten Themen erinnern an die zahllosen Opfer des Naziregimes, an Menschen, die systematisch verfolgt und ermordet wurden.
„Das Thema Euthanasie hat mich besonders mitgenommen, bekannte Emily Fricke, zumal bis August 1941 heimlich weiter gemordet wurde. Es wurden nicht nur Menschen mit Behinderungen getötet, sondern auch psychisch Kranke, die Diagnose „Idiotie“ reichte schon“, erklärte die engagierte Abiturientin.
Sophia Messerschmidt berührte besonders das schwere Schicksal von Menschen im Widerstand und solchen, die vor den Nazis versteckt werden mussten, wie ein Mädchen mit Wasserkopf (Hydrocephalus) vor dem eigenen Vater.
„Wir haben im Unterricht viel gelernt und diese Inhalte zu Hause durch eigene Recherchen vertieft“, erklärte Luisa Kühn.

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