Jamaika Koalition lehnt erneut Fördergelder für Lage ab

Lage.
„Die Chronik des Scheiterns der Lagenser Jamaika Koalition reißt nicht ab. In der jüngsten Ratssitzung am vergangenen Donnerstag leisteten sich Union, Grüne und FDP den nächsten Fauxpas und lehnten Fördermittel für das Sporthaus des SuS Lage/FC Cavo unter dem Hallenbad aus rein ideologischen Gründen ab”, so eine Stellungnahme des SPD Stadtverbandes Lage.
Matthias Kaiser: „Listen wir mal einige Punkte des chaotischen Handels der Koalition allein in diesem Jahr auf:
• Für den neuen Regionalplan wird eine positive Entwick­lungsperspektive für Wohnen und Gewerbe durch die Koalition abgelehnt.
• Ein Bürgerpark in Heiden wird abgelehnt, obwohl vorher dem Grundstückskauf, der Beantragung von Fördermitteln und der damit verbundenen Arbeit für die Verwaltung zugestimmt wurde.
• Das lange versprochene Sport­haus für den SuS Lage wird abgelehnt. Erst vertreibt man den Verein von der Eichenallee, dann lässt man den ohnehin angeschlagenen Verein vollends im Regen stehen.
Eine Katastrophe für alle Ehrenamtlichen an dieser Stelle. Zu einer erfolgreichen Vereins­arbeit und Jugendförderung gehören Sozialräume unbedingt dazu.
Das Highlight: Die vorgesehenen Räumlichkeiten unter dem Hallenbad sind seit dem Bau der Anlage vor fast 50 Jahren nicht angefasst worden. Die Bausubstanz und besonders die Leitungen sind marode und müssen dringend saniert werden. Nach der Ablehnung, hierfür Fördermittel zu beantragen muss die Stadt die Kos­ten allerdings in wenigen Jahren alleine tragen. Der Bürger wird sich freuen.
• Die finanzielle Situation der Stadt ist bedenklich. Wir haben ein dauerhaftes strukturelles Problem. Um hierzu geeignete Maßnahmen besprechen zu können, sollte auf Vorschlag der SPD ein Arbeitskreis gegründet werden.
Auch hier hat sich die Koalition lange verweigert und dieses abgelehnt. Letzten Endes haben sie es nach der ersten Probesitzung dann doch eingesehen, dass es Themen gibt, die zunächst gründlich durchdacht und vorbesprochen werden müssen. Auch das gehört zur Politik dazu: sich gut vorbereiten.
• Die Koalition bereitet sich scheinbar nur sehr ungenügend auf Sitzungen vor. Ständige Sitzungsunterbrechungen sorgen für lange Ratssitzungen und viel Stirnrunzeln bei den anderen Fraktionen. Wenn man sich nicht einig ist, warum dann eine Koalition? Oder gilt hier das Motto: Hauptsache dagegen, was die anderen sagen. Hauptsache gegen den Bürgermeister, um ihm das Leben schwer zu machen. Das sorgt nur noch für Kopfschütteln und ist in keiner Weise nachvollziehbar”.

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