Lagenser Fruchtsäfte Koch stellt um auf Direktverkauf

Lagenser Fruchtsäfte Koch stellt um auf Direktverkauf Nachfrage wächst: Direktsaft-Spezialist braucht mehr Platz für große Tanks und trennt sich von Handelsware

Lage. Die Lagenser Fruchtsäfte Koch Getränke GmbH konzentriert sich zukünftig voll und ganz auf ihre Kernkompetenz: die Herstellung frischer Fruchtsäfte. Inhaber und kaufmännischer Geschäftsführer Axel Koch: „Die steigende Nachfrage im Bereich qualitativ hochwertiger Fruchtsäfte erfordert unseren vollen Einsatz und unsere gesamte verfügbare Kapazität. Dazu zählt auch die Vergrößerung unserer bestehenden Lagerkapazität.“
Um die Lagerkapazität der steigenden Nachfrage nach Fruchtsäften anzupassen, stellt die Firma Koch ihren Getränkemarkt an der Triftenstraße ab 1. Februar 2019 auf das Prinzip des „Direktverkaufs“ um. Verkauft werden dann nur noch hauseigene Produkte, hauptsächlich Fruchtsäfte, Fruchtsaftgetränke und Fruchtschorlen. Reine Handelsware wie Bier, Cola, Limonade und Mineralwasser wird aus dem Sortiment genommen. Dadurch gewinnt die Firma Koch den dringend benötigten Platz, um weitere Tanks zur Lagerung der frischen Rohsäfte aufstellen zu können.
Mit der Konzentration auf den Direktverkauf der hauseigenen Produkte erhält der Getränkemarkt wieder die Größe, die er bis in die 1990er Jahre hinein besaß. „Koch‘s Getränke Center“ wird ansprechend umgestaltet, um den Kunden eine angenehme Einkaufsatmosphäre der Produkte anzubieten. Die heute noch für den Verkauf und die Lagerung von Bier, Cola, Limonade, Mineralwasser und deren Leergut benötigten Flächen im hinteren Teil des Getränkemarkts stehen ab Februar 2019 wieder als Lager für die Hausprodukte zur Verfügung.
Die Öffnungszeiten des Direktverkaufs werden entsprechend angepasst und lauten ab Februar: freitags von 10 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr. Während der Wochen der Obstannahme für Äpfel und Birnen (das sind in der Regel die Monate September und Oktober) gelten die bisherigen Öffnungszeiten: montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr.
Bereits im Jahr 2015 erfolgte eine Neustrukturierung der gesamten Tankanlagen auf dem Betriebsgelände, um den Ablauf der Logistik zu vereinfachen. Die Kapazitäten der Einzeltanks liegen zwischen 10.000 und 60.000 Litern Inhalt und garantieren das ganze Jahr über frisch abgefüllte Säfte. Die hervorragende Apfel- und Birnenernte des Jahres 2018 bestärkte Axel Koch darin, den eingeschlagenen Weg der Konzentration auf die Herstellung eigener Säfte weiter fortzusetzen.

Aus der Frucht in die Flasche
Da die Fruchtsaftkelterei Koch unter dem bekannten Markennamen „Lagenser“ viele Fruchtsäfte als Direktsaft herstellt - z.B. die klassischen Publikumslieblinge Apfelsaft, Rhabarber-Nektar, Apfel-Direktsaft-Schorle und Rhabarber-Direktsaft-Schorle - benötigt das Unternehmen entsprechenden Platz. Axel Koch erklärt das Prinzip des Direktsaftes: „Bei uns gelangt zum Beispiel der Apfelsaft ohne Umwege und Zusätze, also direkt aus der Frucht, in die Flasche.“ Die naturbelassenen Direktsäfte kommen ohne den Zusatz von Zucker, Aromen, Farben und Stabilisatoren aus. Gleiches gilt für die Lagenser Apfelschorle und die Lagenser Rhabarberschorle. Beide unterscheiden sich von den meisten Brunnenschorlen dadurch, dass sie nicht aus Konzentrat hergestellt werden. Und sie werden nicht chemisch konserviert, sondern durch sanftes Pasteurisieren haltbar gemacht.
Als Direktsaft-Spezialist mit großer Sortenvielfalt aus Eigenproduktion ist die Koch Getränke GmbH angewiesen auf Platz für große Tanks zum Lagern des Saftes. Zuletzt wurde das Unternehmen im Jahr 2001 um eine neue Lagerhalle auf den angrenzenden ehemaligen Außenplätzen des Tennis-Clubs auf 15.000 Quadratmeter erweitert. Axel Koch: „Mehr Fläche ist am Unternehmensstandort Triftenstraße nicht vorhanden. Deshalb verzichten wir zukünftig auf Handelsware und stellen auf den Direktverkauf um.“

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