Modernisierung des Vereinszentrums

Modernisierung des Vereinszentrums „Moderne Sportstätte 2022“ unterstützt den TuS Kachtenhausen

Lage-Kachtenhausen.
Der TuS Kachtenhausen soll rund 100.000 Euro aus dem Landes-Förderprogramm „Moderne Sportstätte 2022“ erhalten, um damit anstehende Modernisierungsarbeiten im und am „Dieter-Rabe-Vereinszentrum“ zu finanzieren. Dies teilte Andrea Milz, NRW-Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, jüngst mit.
Unter der Überschrift „Moderne Sportstätte 2022“ hatte die derzeitige CDU-FDP-Koalition das größte Sportförderprogramm für Vereine aufgelegt, das es je in Nordrhein-Westfalen gegeben hat. Das Gesamtvolumen beträgt 300 Millionen Euro im vierjährigen Förderzeitraum 2019 bis 2022. Damit sollen die Vereine in Nordrhein-Westfalen nachhaltige Modernisierungen, Sanierungen sowie Um- oder Ersatzneubauten ihrer Sportstätten und Sportanlagen durchführen können.
In Kachtenhausen sei vorgesehen, die Duschen und Umkleideräume sowie die Heizung und die Alarmanlage im Vereinsheim zu modernisieren, eine neue Parkplatzbeleuchtung anzulegen und das Beachvolleyballfeld zu überholen.
Im Jahr 1992 waren das Vereinsheim und das dort ebenfalls untergebrachte Fitnessstudio eingeweiht worden. Ausgangspunkt für den Neubau war in den 1980er Jahren eine steigende Mitgliederzahl des TuS Kachtenhausen. So stießen die damaligen Kapazitäten schnell an ihre Grenzen und der Wunsch nach einem Vereinsheim wurde laut.
Ursprünglich hatte der TuS Kachtenhausen vorgehabt, an der Grundschule einen Jugendraum zu bauen. Motor dieser Idee war der damalige Jugendtrainer der Turner und lang­jährige Vereinsvorsitzende Dieter Rabe (Vorsitzender von 1989 bis 2005, Ehrenvorsitzender ab 2005, verstorben im Februar 2009). Der damalige städtische Baudezernent und Technische Beigeordnete Hansheinrich Weihe (verstorben im Dezember 2020) lehnte jedoch den Standort Schule ab, bot aber dem TuS als Ausweichgrundstück eine Fläche an der Ehlenbrucher Straße an. Der Sportverein willigte ein und plante hier ein Vereinsheim samt Fitnessstudio.
Im Juni 1992 wurde das Vereinsheim eingeweiht. Insbesondere das Fitnessstudio, das als vereinseigene Einrichtung damals ein Modellprojekt in Nordrhein-Westfalen war, brachte dem Verein dank seines nun erweiterten Sportangebotes viele neue Mitglieder. Die Schallmauer von 1.000 Mitgliedern wurde 1992 durchbrochen. 2012 erhielt das gesamte Studio ein „Facelift“ und die gut 20 Jahre alten Fitnessgeräte wurden durch neue ersetzt. Nun steht laut Mitteilung der Staatssekretärin die Modernisierung der Dusch- und Umkleideräume auf der Tagesordnung.

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