Parken, wenn der Arzt kommt

Parken, wenn der Arzt kommt Notarztparkplätze gibt’s doch gar nicht

Lage.
Wenn es nach Axel Wiebusch und Rolf Kamphausen gegangen wäre, hätte das Seniorenheim Karolinenstraße zwei Notarztparkplätze für Notarzt und Rettungswagen in der Werrestraße gegenüber dem Haupteingang des Seniorenheims erhalten.
Aus den Erfahrungen der letzten Monate sollte eine mögliche Haltebucht den fließenden Verkehr nicht behindern und mehr Sicherheit für Rettungskräfte gewährleisten. Dietmar Meierrieks, Fachteamleiter des Fachbereichs 1, erklärte, wenn es um Leib und Leben ginge, dürften Rettungskräfte überall parken auch im Halteverbotsbereich – „hoffentlich nicht in der Kreuzung“. Die Straßenverkehrsordnung bietet keine Möglichkeit gesonderte Notarztparkplätze auszuweisen, erklärte Meierrieks. „Das sind unsere Straßen, damit können wir machen, was wir wollen!“, entgegnete Kamphausen. Dieser Einwand sorgte für kurze Erheiterung in der Runde. Meierrieks bot an, Behindertenparkplätze zu schaffen oder die Halteverbotszone zu verlegen. „Alles andere wäre Übermaß, rechtlich nicht hinzubekommen“, erklärte der Fach­teamleiter.
Uwe Friedrichsmeier, Fach­teamleiter Straßen, Sportplätze und Friedhöfe, sagte, man könne den Grünstreifen verkürzen und Rasengittersteine verlegen, um Platz für Rettungskräfte zu gewinnen.
Für die nächste Sitzung in sechs Wochen erarbeitet die Verwaltung eine Vorlage zu diesem Thema.

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