Raum der Möglichkeiten

Breitbandausbau für die Schulen hat begonnen Für insgesamt 650.000 Euro: Schulen werden bis Jahresende ans schnelle Internet angeschlossen

Lage.
Überraschungen am Bau, wie einen morschen Balken im Dachgeschoss, blieben nicht aus. Der Gemeindesaal konnte von 135 auf 150 Quadratmeter wachsen und kann künftig durch eine mobile Trennwand geteilt werden. Im oberen Stockwerk wird gerade an einem hellen Atelierraum mit 75 qm gearbeitet, in dem Besprechungen und Veranstaltungen stattfinden können. Hinzu kommen ein kleiner Gruppenraum von 15 qm, ein weiterer mit 22 qm, ein großer Raum, der auch als Konferenzraum dient sowie eine Teeküche nebst einer Toilettenanlage.
Die Kirchengemeinde hat künftig mehr Möglichkeiten, Theologische Veranstaltungen und Kulturveranstaltungen sowie Workshops stattfinden zu lassen. Jetzt gilt es noch ein Treppenhaus abzureißen, der Rohbau ist fast fertig, die Brandschutzdecke steht, der Innenausbau in Leichtbauweise hat begonnen. Der Fahrstuhl für den barrierefreien Zugang ist in Arbeit.

Arbeiten
am Pfarrhaus
Im Erdgeschoss sind das Gemeindebüro, Sanitäranlagen und das zentrale Treppenhaus in Arbeit. Mitte/Ende Juni soll der Trockenbau fertig sein. Das Heizungssystem, die Elektrik und der Sanitärbereich werden komplett erneuert.
Im ersten Stock wird wieder der Nachhilfeanbieter „Schü­ler­hilfe“ seinen Platz finden, der derzeit auf andere Räumlichkeiten ausgewichen ist. Die 100-qm-Wohnung im Dachgeschoss soll vermietet werden.

Oscarreife Leistung
„Corona hat die Renovierungsarbeiten verzögert, ich habe es mir einfacher vorgestellt“, so der Vorsitzende, der für den 25. September 2021 die Reformierte Klasse (A.d.R. der Lippischen Landeskirche) eingeladen hat. „Bauen im Ehrenamt ist eine Lebensaufgabe, dafür hat Herr Kubach einen Bau-Oscar verdient“, so der Kirchenrat Prof. Dr. Arno Schilberg.

Prominente Unterstützung
Kubach wiederum lobte die Bauleitung, Dipl.-Ing. Germar Vogt, und die zahlreichen Handwerker, die Hand in Hand hervorragende Arbeit geleis­-tet hätten.
Prominente Unterstützung gab es auch durch die Lippische Landeskirche, vertreten durch Kirchenrat Prof. Dr. Arno Schilberg, sowie durch Matthias Kalkreuter und Thors­ten Paulussen.
Der Bürgermeister und der Technische Beigeordnete freuen sich über die Aufwertung des Marktplatzes.

Fernwärme
aus direkter Nähe
Am 22. April 2021 fasste der Kirchenvorstand den Beschluss, die Gebäude der Kirche an die Fernwärme anzuschließen.
Die Fernwärme sei eher eine Nahwärme, scherzte Kubach, da sich das Blockheizkraftwerk auf dem Dach des Neubaus der Detmolder Stiftung Diakonis befinden wird, für das es noch diesen Sommer auf dem Nachbargrundstück einen Baustart geben wird.
Das Projekt wird von der Lippischen Landeskirche in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Detmold umgesetzt. Damit sei die Gemeinde ökologisch auf dem neues­ten Stand, erklärte Klaus-JürgenKubach.

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