Werben um Radtouristen

Lage.
Die FWG/BBL-Fraktion beantragt in einem Schreiben an den Bürgermeister, an touristischen Zielen oder stark besuchten Bereichen von Lage E-Bike-Ladestationen und Fahrrad-Servicestationen aufzustellen. In ihrer Begründung führt FWG/BBL-Fraktionsvorsitzende Angelika Schapeler-Richter aus, dass die Radwegenetze anhaltend ausgebaut würden und dass das Fahrrad als Verkehrsmittel in den zurückliegenden Monaten für viele Menschen eine größere Bedeutung erlangt habe: „Insbesondere E- Bikes erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, um alleine oder in Gruppen Fahrradtouren zu unternehmen.“
Diese Menschen strebten auf ihren Radtouren Naturräume, Sehenswürdigkeiten und andere touristisch interessante Bereiche der Städte an, so die Fraktionsvorsitzende. Auch in Lage werde das Radwegenetz immer weiter ausgebaut und die Stadt verfüge, zumindest im kleineren Rahmen, über entsprechende Anlaufstellen für die Radtouristen. Unter anderem würden die Tichlerroute, der Wappenweg und der Residenzweg mit dem Rad befahren. E-Bike-Ladestationen und Fahrradservice-Säulen würden, wenn diese an stark frequentierten Stellen errichtet würden, einen zusätzlichen Anreiz bieten, die Stadt und die Umgebung mit dem Rad zu erkunden. Als Standorte schlägt Frau Schapeler-Richter vor: im Stadtzentrum am Lagenser Forum und am geplanten Wohnmobilhafen in der Eichenalle, im Luftkurort Hörste am Haus des Gastes und in Hagen beim Ziegeleimuseum.
Den Radtouristen würden dadurch nicht nur Anlaufstellen zur Verfügung stehen, um den Fahrrad-Akku aufzuladen oder kleinere Reparaturen am Rad durchzuführen; diese Anlaufpunkte besäßen zudem eine Werbewirksamkeit und würden Lage als fahrradfreundliche Stadt mit Service erscheinen lassen. Angelika Schapeler-Richter: „Der alleinige Ausbau des Radwegenetzes ohne die ergänzenden Elemente ist unserer Auffassung nach künftig nicht mehr als ausreichend anzusehen. Und gerade in der heutigen Zeit ist eine positive Außendarstellung unerlässlich, um für Besucher attraktiv zu sein und um sich von den umliegenden Städten abzuheben. Wir würden es aus diesem Grund begrüßen, wenn der Antrag sowohl von der Verwaltung, als auch von den anderen Fraktionen als positives Signal für Lage als fahrradfreundliche Stadt gesehen würde und bitten um Weiterleitung in den zuständigen Fachausschuss.“

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